US Kongresswahlen 2026 in Zahlen Infografik
Autor Nicolas Sacotte
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Die US-Kongresswahlen vom 3. November 2026 enden mit einem deutlichen Sieg der Demokraten. Sie erobern sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus zurück – und das erstmals seit 2006 bei einer Zwischenwahl in beiden Kammern gleichzeitig. Die Infografik zeigt die Ergebnisse im Überblick, erklärt das System der Midterms und ordnet die Zahlen historisch ein.
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| Jahr | Demokraten (Sitze) | Republikaner (Sitze) |
|---|---|---|
| 2016 | 48 | 52 |
| 2018 | 47 | 53 |
| 2020 | 50 | 50 |
| 2022 | 48 | 52 |
| 2024 | 47 | 53 |
| 2026 | 54 | 44 |
Wert für 2026 vorläufig, Stand 4. November 2026. Mehrheitsschwelle: 51 Sitze. 2 Sitze noch ausstehend.
| Partei | Sitze |
|---|---|
| Demokraten | 54 |
| Republikaner | 44 |
| Ausstehend | 2 |
Vorläufig, Stand 4. November 2026. Gesamtzahl: 100 Sitze.
| Jahr | Demokraten (Sitze) | Republikaner (Sitze) |
|---|---|---|
| 2016 | 194 | 241 |
| 2018 | 235 | 200 |
| 2020 | 222 | 213 |
| 2022 | 213 | 222 |
| 2024 | 214 | 221 |
| 2026 | 228 | 139 |
Wert für 2026 vorläufig, Stand 4. November 2026. Mehrheitsschwelle: 218 Sitze. 68 Distrikte noch ausstehend.
| Partei | Sitze |
|---|---|
| Demokraten | 228 |
| Republikaner | 139 |
| Ausstehend | 68 |
Vorläufig, Stand 4. November 2026. Gesamtzahl: 435 Sitze.
| Partei | Sitze 2024 | Sitze 2026 (vorläufig) |
|---|---|---|
| Demokraten | 214 | 228 |
| Republikaner | 221 | 139 |
| Ausstehend | – | 68 |
Vorläufig, Stand 4. November 2026.
| Partei | Gouverneursposten |
|---|---|
| Demokraten | 29 |
| Republikaner | 21 |
36 von 50 Bundesstaaten wurden neu gewählt. Mehrheitsschwelle: 26 Posten. Quelle: NZZ, Euronews, ZDFheute, 4. November 2026.
Bei den Midterms 2026 standen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, rund 35 von 100 Senatssitzen sowie 36 Gouverneursposten zur Wahl. Die Demokraten halten nach vorläufigem Auszählungsstand 54 von 100 Senatssitzen – zuvor waren es 47, einschließlich Unabhängiger. Im Repräsentantenhaus kommen sie auf 228 von 435 Sitzen, ein Zugewinn von 25 Mandaten gegenüber der vorherigen Wahlperiode. Für die Mehrheit in beiden Kammern sind jeweils 51 Sitze im Senat und 218 im Repräsentantenhaus erforderlich.
Besonders bemerkenswert sind demokratische Siege in traditionell republikanisch geprägten Bundesstaaten. In Texas gewann zuletzt 1988 ein Demokrat einen Senatssitz, in Kansas sogar zuletzt 1932. Bei den Gouverneurswahlen übernehmen die Demokraten erstmals seit 2016 die Mehrheit der Gouverneursposten. Historische Einzelergebnisse: Keisha Lance Bottoms wird in Georgia die erste schwarze Gouverneurin der USA, Deb Haaland in New Mexico die erste indigene Frau in diesem Amt, und in Texas gewinnen die Demokraten erstmals seit 1990 eine Gouverneurswahl – mit einer Latina als Siegerin.
Die Grafik ordnet die Ergebnisse in die Entwicklung der Sitzverteilungen seit 2016 ein und benennt die wichtigsten umkämpften Bundesstaaten, die fast alle an die Demokraten gingen. Als Hintergrund erklärt sie, was Midterm Elections sind: Zwischenwahlen in der Mitte der vierjährigen Präsidentschaftsperiode, die traditionell als Stimmungstest für den amtierenden Präsidenten gelten.
Quellen
- tagesschau.de
- NZZ
- t-online: Aktuelle Ergebnisse der US-Midterms 2026
- WirtschaftsWoche: Midterms 2026 – Ergebnisse für Senat und Repräsentantenhaus im Überblick
- ZDFheute: US-Midterms 2026 – Demokraten holen Senat und Repräsentantenhaus
- ZDFheute: Midterms in den USA – Alle Ergebnisse live in Grafiken und Karten
- Wikipedia: Wahlen zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten 2026
- Wikipedia: Wahlen zum Senat der Vereinigten Staaten 2026
- Euronews DE: US-Midterms 2026 – Demokraten erobern Repräsentantenhaus und Senat
- t-online: Alle Wahlergebnisse der Midterms 2026 live
Autor der US Kongresswahlen 2026 in Zahlen Infografik

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